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JULIS FORDERN die Abschaffung des Tanzverbotes.
Veröffentlicht am 01.04.2015 um 10:41 Uhr

„Ein Tanzverbot, wie es an Karfreitag gilt, ist heute nicht mehr zeitgemäß, da gerade jüngere Menschen eine andere religiöse Auffassung vertreten. Es sollte viel mehr auf Toleranz gesetzt werden und jedem selbst überlassen sein, ob dieser an jenem Tag feiern will oder nicht. Auch sei es für die Gastronomen ein Graus, wenn Ihnen vorgeschrieben wird, an welchen Tagen ein Tanzverbot gilt. Die Freiheit darf nicht eingeschränkt werden und wir lehnen diese Bevormundung ab.“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Kevin Heetfeld.
„Es gibt kaum etwas, was mehr Lebensfreude ausdrückt als Tanzen. Das darf man nicht verbieten! Warum wird an Karfreitag nicht auch gleich das Lachen als Ausdruck von Lebensfreude verboten? Eins ist klar, jeder darf und soll seine Religion ausüben können. Christen gedenken an Karfreitag dem Kreuzestod Jesu. Ich habe niemanden aus meinem Bekanntenkreis im Vorfeld dieses stillen Feiertages etwas sagen hören wie: “Da geh ich in die Kirche und gedenke Christi, weil er am Kreuz für uns gestorben ist. ” Das mag Menschen, die mit Religionen abgeschlossen haben eh schon seltsam genug vorkommen, ich will das aber gar nicht kritisieren. Religiöses Leben macht man hochgradig mit sich selber aus. Und ich bin der Letzte, der sich über ein religiöses Leben lustig machen will“, so Wolfram Bölte Stellvertretender Vorsitzender der Jungen Liberalen Paderborn.
Die JuLis Paderborn fordern daher eine Überarbeitung des nicht mehr zeitgemäßen nordrhein-westfälische Feiertagsgesetzes und eine konsequente Trennung von Staat und Religion.

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