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Junge Liberale Gütersloh wählen neuen Kreisvorstand

Kreis Gütersloh: Am vergangenen Samstag haben die Jungen Liberalen ihren neuen Kreisvorstand gewählt. Zur Wahl kamen 22 Gäste und Mitglieder in der Geschäftsstelle zusammen. Unter den Gästen waren Vertreter der Jungen Union, der JuSos und der FDP. "Die Zusammenarbeit unter den Jugendverbänden sollte vertieft werden, auch wenn sich die Mutterparteien streiten," freute sich der scheidende Kreisvorsitzende, Johannes Elstner, über den Besuch.

Mit dem 18jährigen Schüler Nils Kulla aus Rheda-Wiedenbrück wurde ein junger, aber erfahrener Kreisvorsitzender gewählt. Kulla war bereits seit 3 Jahren Stellvertreter und für die Programmarbeit zuständig. "Unsere Region OWL muss mit einer geeinten Stimme sprechen, um in NRW gehört zu werden," gab der frisch gebackene Vorsitzende als Ziel seiner Amtszeit aus. Deshalb will er sich zusammen mit den Kreisverbänden in OWL noch stärker vernetzen und gemeinsame Initiativen starten. Verstärkt wird Kulla durch seine Stellvertreter Benedikt Surmann für Programmatik und Marvin Oblau für Organisation, beide Schüler aus Rheda-Wiedenbrück sowie Fabio Schiebel für Finanzen, Student aus Harsewinkel.
"Ich freue mich, dass so viele junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und für den Liberalismus eintreten," betonte Florian Schulte-Fischedick in seinem Grußwort. Schulte-Fischedick, der 1998 den JuLis beigetreten ist, war damit dienstältestes Mitglied auf der Versammlung. "In der Politik muss man dicke Bretter bohren und einen langen Atem beweisen", machte der nunmehr gewählte Spitzenkandidat der Gütersloher FDP den Anwesenden Mut, sich auch in Zukunft in der Politik zu engagieren.
Ergänzt wurde das Vorstandsteam um die Beisitzer Jan Droste aus Versmold, Alexander Pfaffenrot aus Gütersloh und die beiden Schüler Carola Oesselke und Max Pagenkemper aus Rheda-Wiedenbrück. Neben den Wahlen wurden Anträge zum Steuerrecht und Tierschutz beraten.

JuLis OWL gegen Berufsverbote

Die Jungen Liberalen in Ostwestfalen-Lippe zeigen sich erstaunt über einige Reaktionen, die dem Bekanntwerden der Tatsache gefolgt waren, dass ein prominenter Rechtsextremer im Rathaus von Werther ein Praktikum gemacht hat. „Man muss politischen Extremismus auf das Schärfste bekämpfen. Dies darf aber nicht automatisch in Berufs- oder Praktikumsverboten für Einzelpersonen münden“, erklärte Sahba Afradi, Bezirksvorsitzende der JuLis OWL. Gerade öffentliche Institutionen wie Stadtverwaltungen dürften Praktikumsplätze nicht nach politischer Gesinnung vergeben.

Das Bielefelder Grünen-Ratsmitglied Klaus Rees, das Vorwürfe gegen die Stadt Werther erhoben hatte, müsse sich die Frage gefallen lassen, ob er denn gegen linksextreme Praktikanten ebenso die Stimme erhoben hätte. Afradi: „An der Uni Bielefeld haben der AStA und die Antifa mit öffentlichen Outing-Flyern auf hochproblematische Methoden zurückgegriffen, die ganz klar Datenschutzgrundsätze und Bürgerrechte verletzen. Wo ist die Grenze?“ Antidemokraten müsse man mit demokratischen Mitteln bekämpfen. Vorhaben, Einzelpersonen aus politischen Gründen Studien- oder Praktikumsplätze zu entziehen, widersprächen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Sahba Afradi ist neue JuLi-Bezirkschefin

Die Jungen Liberalen in Ostwestfalen Lippe haben am 17. März beim Hermannsdenkmal in Detmold ihren Ordentlichen Bezirkskongress mit Vorstandswahlen abgehalten. Dabei wurde die 28-jährige Bielefelderin Sahba Afradi zur neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Die Politikwissenschaftlerin ist zugleich auch stellvertretende Kreisvorsitzende der Bielefelder FDP. Zu stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der JuLis OWL wurden gewählt: Fabio Schiebel aus Gütersloh, Sven Schäffer aus Herford, Friedrich Radi aus Lippe und Florian Sander aus Bielefeld. Jan-Niklas Spiegel aus Höxter ergänzt als Beisitzer das Vorstandsteam.

Eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Teams sei die Koordination des Bundestagswahlkampfes der JuLis in der Region ab Mitte des Jahres. Man werde den Spitzenkandidaten der FDP OWL, Frank Schäffler, und die anderen regionalen FDP-Bundestagskandidaten nach besten Kräften unterstützen. Afradi: „Wir hier in Ostwestfalen-Lippe vertreten den Markenkern der Liberalen. Das werden wir deutlich machen. Ich bin sicher, dass die Wähler diese Prinzipientreue außerordentlich zu schätzen wissen“. Man gehe daher optimistisch und selbstbewusst in die kommende Amtsperiode.

Schluss mit Spekulationen

Die Jungen Liberalen im Kreis Höxter verfolgen die Debatte um einen Führungswechsel ihrer Mutterpartei der FDP auf Bundesebene intensiv und zeigen sich fassungslos über Personaldebatten in Zeiten von bevorstehenden Landtagswahlen in Niedersachsen.

Kreisvorsitzender Jan-Niklas Spiegel mahnt: „Wir müssen aufhören unsere Zeit mit irrführenden Personaldebatten zu verschwenden und endlich anfangen liberale Politik zu vertreten.“
Der Bürger muss wieder wahrnehmen, welche Politik hinter der FDP steht und nicht, welche negativen Schlagzeilen das Bild der Partei trüben.
Im Hinblick auf die bevorstehende Landtagswahl in Niedersachsen müssen Themen wie Freiheit, Toleranz und Bürgernähe die Kernaspekte im politischen Geschäft sein und Schlagzeilen, die Rücktritte fordern, inhaltslose Debatten anstacheln, oder auch Alleingänge von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel beschreiben, verschwinden.

 

 

Spiegel: „Liberale Politik wird nicht dadurch liberal, indem man hinterher das Etikett “LIBERAL“ drauf klebt, sondern indem man klare Positionen bezieht und diese dann auch hält.“

 

 

Forderungen nach einem früheren Termin für den Bundesparteitag seien sicherlich richtig, jedoch müsse man an diesem dann auch konkrete Vorschläge zur künftigen Parteispitze machen und keine voreiligen Übergangsentscheidungen treffen.

Desweiteren merkt Spiegel an: „Wenn wir erfolgreich aus der kommenden Bundestagswahl hervorgehen möchten, ist es zwingend erforderlich, dass die Partei nach außen wieder liberale Werte und Prinzipien verkörpert und alle gemeinsam und geschlossen den Wahlkampf gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Personaldebatten, jedoch vor Beginn des Bundestagswahlkampfes abgeschlossen sein.“

JuLis OWL gehen optimistisch in den Wahlkampf

Die Jungen Liberalen in Ostwestfalen-Lippe begrüßen den Schritt der FDP-Landtagsfraktion, dem rot-grünen Haushaltsentwurf nicht zuzustimmen und damit dazu beigetragen zu haben, dass es zu Neuwahlen kommt. "Die FDP hat Mut bewiesen", so Tobias Fankhänel, Bezirksvorsitzender der JuLis OWL. "Sie hat gezeigt, dass ihr die eigenen Überzeugungen wichtiger sind als politisches Kalkül. Wir sind zuversichtlich, dass der Wähler dies anerkennen wird."

Der kommende Wahlkampf biete viele Themen, bei denen die Liberalen punkten könnten. Fankhänel: "Wir sind davon überzeugt, dass die Mehrheit der Bürger mit der rot-grünen Verbots-Orgie alles andere als zufrieden ist."

Auch Themen der Region würden bei der anstehenden Auseinandersetzung vor Ort eine entscheidende Rolle spielen. "Das Versagen der rot-grünen Bielefelder Landtagsabgeordneten in Sachen Medizinische Fakultät wird sich jetzt rächen, denn die Fakultät ist ein wichtiges Zukunftsthema für junge Leute in der ganzen Region", erklärte Fankhänel.

Führungswechsel im Kreisverband Höxter

Am 28. März wählten die Jungen Liberalen im Kreis Höxter einen neuen Vorstand auf ihrem alljährlichen Kreiskongress.
Jan Philip Kirchner aus Höxter, der den Verband im vergangenen Jahr erfolgreich geleitet hatte, trat von seinem Amt als Vorsitzender zurück und machte somit Platz für seinen Nachfolger Jan-Niklas Spiegel aus Brakel. Kirchner zieht es bald aufgrund eines Praktikums nach Indien.
Als Schatzmeister wurde Darius Rostam aus Bad Driburg wiedergewählt.
Christian Bauer schied altersbedingt als stellvertretender Kreisvorsitzender satzungsgemäß aus. Mitglied bei den Jungen Liberalen kann jeder werden, der zwischen 14 und 35 Jahren alt ist. Bauer hatte die Gründung des Juli-Kreisverbandes Höxter 2011 initiiert.

Jan-Niklas freute sich auf die neue Herausforderung und bekundete, dass er sich für basisdemokratische und liberale Politik im Kreis Höxter stark machen werde. Er merkte auch an, dass es aufgrund der aktuellen bundespolitischen Situation schwer sei, Menschen und insbesondere Jugendliche für liberale Politik zu gewinnen. Dabei seien gerade heutzutage freiheitliche Werte wichtiger denn je.

Jan-Niklas Spiegel: 
„Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen möglichst viele junge Mitbürger für die liberale Politik zu begeistern und mit ihnen gemeinsam die Meinung der Jugendlichen im Kreis Höxter in die Gesellschaft zu tragen.“


LHG: Totalversagen der vier Landtagsabgeordneten

Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Bielefeld hat eine Mitteilung zur Medizinerausbildung veröffentlicht, die wir als JuLis OWL bekräftigen. Eine Medizinische Fakultät an der Uni Bielefeld ist wichtig für die medizinische Versorgung der gesamten Region, da Ärzte sich vermehrt an ihrem Ausbildungsort niederlassen.

Die Mitteilung im Wortlaut:


Die Liberale Hochschulgruppe Bielefeld bezeichnet die Pläne der Landesregierung zur Medizinerausbildung als faulen Kompromiss. „Die Landtagsabgeordneten haben die Chancen Bielefelds auf dem Altar der Parteienpolitik geopfert“, kritisiert Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe.

Die Kooperationspläne seien ein geringer Trost, wenn man bedenke, welche positiven Effekte eine Medizinische Fakultät in Bielefeld gehabt hätte. Auch der drohende Ärztemangel ließe sich so nicht beheben. Nach Ansicht der liberalen Studenten sei eine ortsnahe Ärzte-Ausbildung wichtig, um eine flächendeckende Ärzteversorgung für Ostwestfalen-Lippe zu garantieren. „Wenn man die angehenden Mediziner nicht schon in der Ausbildung an die Region binden kann, wird sich der bereits bestehende Mangel weiter verstärken“, so die LHG-Vorsitzende.

Es sei zudem unverständlich, dass in Bielefeld ausgerechnet die klinischen Schwerpunkte fortentwickelt werden sollen, die an anderer Stelle wegen geringer Drittmittelrelevanz nicht angenommen werden. Afradi: „Die Bielefelder Landtagsabgeordneten ignorieren das Potenzial der Stadt und wollen uns stattdessen mit Resten abfertigen, die an anderer Stelle nicht gewollt sind. Wir brauchen eine starke Vertretung in Düsseldorf und keine Abgeordneten, die sich bereits mit faulen Äpfeln zufrieden stellen lassen“.

Quelle: http://afradi.blogspot.com/2012/02/lhg-totalversagen-der-vier.html

JuLis OWL: Abenteuerliche Rechtfertigungen von Rot-Grün

Die JuLis OWL kritisieren die ostwestfälischen Landtagsabgeordneten von CDU, SPD und Grünen. Im Zuge der Diätenerhöhung hatten sich Abgeordnete der beteiligten Parteien unter anderem damit gerechtfertigt, dass ein Mandat im Landtag einen Bruch in der Erwerbsbiografie bedeute und es keine Garantien für Wiedereinstellung gebe.

„Die Rechtfertigungen für diese Selbstbedienung sind teilweise wirklich abenteuerlich“, erklärte der JuLi-Bezirksvorsitzende Tobias Fankhänel. „Wer glaubt denn ernsthaft, dass ein früherer Abgeordneter im Anschluss keinen Job mehr findet?“. Mandatsträger in Land und Bund verfügten in der Regel über ein ausreichendes Netzwerk in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, das ihnen meist schnell neue berufliche Optionen ermögliche.

Fankhänel: „Im übrigen ist es ja nicht so, dass unsere Mandatsträger nach der bisherigen Regelung völlig mittellos dastehen würden. Die bisherige Altersversorgung reicht aus.“ Lob von den Jungliberalen erntete dagegen die FDP-Landtagsfraktion, die die Erhöhung geschlossen ablehnt.

Neuer Vorstand bei den JuLis OWL

v.l.: Jan-Niklas Spiegel, Sven Schäffer, Tobi Fankhänel, Florian Sander, Elias Ojanperä. Nicht im Bild: Patrick Büker, Friedrich Radi

Die Jungen Liberalen (JuLis) in Ostwestfalen-Lippe haben auf ihrem Bezirkskongress am 6. Februar in Paderborn einen neuen Bezirksvorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist der 24-jährige Physikstudent Tobias Fankhänel. Als seine Stellvertreter fungieren Elias Ojanperä (Finanzen), Friedrich Radi (Programmatik), Sven Schäffer (Organisation) und Florian Sander (Presse). Patrick Büker (Kommunales) und Jan-Niklas Spiegel (Internet) ergänzen als Beisitzer den neuen Vorstand.

Dominierendes Thema für die ostwestfälischen Jungliberalen ist derzeit vor allem die Landespolitik. Dies zeigte auch ein vom Bezirkskongress mit großer Mehrheit beschlossener Antrag mit der Forderung, die rot-grüne Landesregierung müsse das von ihr initiierte beitragsfreie Kindergartenjahr vollständig aus dem Landeshaushalt finanzieren.

„Es kann nicht sein, dass die Kommunen einen zusätzlichen Ausgabenposten bekommen, damit sich Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann profilieren können“, äußerte sich Fankhänel, der auch zu den Antragstellern zählte. Beitragsfreie Kindergartenjahre seien richtig, nur müssten im Gegenzug anderswo Ausgaben gestrichen werden. Dies könne man sich etwa im Bereich der Subventionen vorstellen.

„Die JuLis werden nicht tatenlos zusehen, wenn Rot-Grün in Düsseldorf verantwortungslos mit der Zukunft unserer Generation umgeht“, so der neue Vorsitzende. Von diesem Grundsatz werde sich auch die Arbeit des Bezirksverbands leiten lassen.

Niklas Seggewiß

Der Neue steht für mehr Politik

Jetzt führt Niklas Seggewiß die Jungliberalen

Schloß Holte-Stukenbrock. Beim Bezirkskongress der Jungen Liberalen (JuLi) OWL in Schloß Holte-Stukenbrock haben etwa 60 Jungliberale intensiv und engagiert diskutiert. "Genau diese Offenheit macht die JuLis aus. Das brauchen wir", lautete das Fazit der FDP-Stadtverbandsvorsitzenden Ulla Lehmann, die ein kurzes Grußwort gehalten hat.

Auf dem Programm standen vor allen Dingen die Wahlen zum neuen Bezirksvorstand. In einer spannenden Kampfkandidatur setzte sich der Gütersloher JuLi-Vorsitzende Niklas Seggewiß gegen den bisherigen Bezirksvorsitzenden Daniel Friedenburg durch. Auf Basis der Arbeit seines Vorgängers, der eine wieder funktionierende Verbandsstruktur geschaffen hat, will sich Niklas Seggewiß stärker den politischen Inhalten widmen. So ist geplant, ein konkretes OWL-JuLi-Programm für die kommenden Jahre zu erstellen.

"Ich gratuliere Niklas Seggewiß herzlich zu seiner Wahl und wünsche ihm viel Erfolg für seine neue Aufgabe. Von den JuLis sind in der Vergangenheit immer wieder wertvolle Impulse in Richtung der FDP ausgegangen. Davon wollen wir auch weiterhin profitieren", sagt Thorsten Baumgart, der für die FDP Schloß Holte-Stukenbrock Ansprechpartner der JuLis ist. Das Ziel vor Ort lautet weiterhin, einen eigenen JuLi-Verband in der Stadt zu gründen. In den vergangenen Monaten haben schon mehrere Veranstaltungen der JuLis in Schloß Holte-Stukenbrock stattgefunden, und auch erste Mitglieder konnten gewonnen werden.

Dem Bezirkskongress vorgeschaltet war eine Diskussionsrunde mit dem JuLi-Bundesvorsitzenden Lasse Becker. Thema war die viel diskutierte thematische Verbreiterung der FDP sowie der Jungen Liberalen. Der Tenor der Diskussion lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Liberalen sollten sich nicht zu stark und einseitig auf das Thema Steuern fokussieren, sondern auch weitere Felder, wie zum Beispiel die Bürgerrechte wieder stärker angehen. Hier ständen im Herbst wichtige Fragestellungen zur Vorratsdatenspeicherung zur Diskussion. Dann müsse die FDP klar Profil zeigen. Grundsätzlich neu erfinden müssten sich die Liberalen aber keinesfalls. Wichtige Themenfelder wie etwa die Bildungspolitik und die Reform der sozialen Sicherungssysteme seien seit jeher Bestandteil des politischen Spektrums der Partei, müssten aber klarer und zielgerichteter transportiert werden.

Hier geht´s zur Pressemitteilung der Neuen Westfälischen