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Schulreform NRW: Rot-Grün stochert im Nebel
Veröffentlicht am 20.07.2011 um 16:29 Uhr

Seit heute ist es amtlich. Die Rot-Grüne Landesregierung und die CDU haben den jahrelangen Streit um das Bildungssystem in NRW entschieden. Ab heute ist praktisch jede Schulform, über die in der Vergangenheit diskutiert wurde, erlaubt.

Es bleibt fraglich, ob die Einigung zwischen der Rot-Grünen Landesregierung und der CDU wirklich zum erwarteten "Schulfrieden" führt und ob von nun an wirklich alle Nachteile des alten Schulsystems ausgeräumt sind.

Faktisch wandelt der heute gefasste Beschluss das dreigliedrige Schulsystem in ein fünfgliedriges Schulsystem um. Neben den Gymnasien, Hauptschulen und Realschulen wird es zukünftig möglich sein Gesamt- und Sekundarschulen einzurichten.

Die Wahlfreiheit soll bei den Kommunen selber liegen.

Gemeinschaftsschulen sollen zukünftig bevorzugt behandelt werden. Bessere Ausstattung und kleinere Klassen werden zur ernsten Konkurrenz für die klassischen Gymnasien, die dadurch erheblich geschwächt werden.

Geschwächte Gymnasien fördern teure Privatschulen und führen zwangsläufig zu sozialen Konflikten.

Bildung darf keine Frage des Geldbeutels sein. Aus diesem Grund lehnen die Jungen Liberalen die Einigung ab.

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