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JuLis Stolberg mit Petra Müller
Kundgebung gegen Rechts in Stolberg: JuLis mit dabei
Veröffentlicht am 10.04.2011 um 14:31 Uhr

Die Jungen Liberalen haben sich am 09.04. an der friedlichen, durch das Bündnis gegen Radikalismus organisierten Kundgebung gegen Rechtsextremismus beteiligt. Bei der Rückschau über diesen Tag muss aber auch die Kritik an einigen wenigen Teilnehmern der Demonstration zur Sprache kommen.

Die Kundgebung "Gemeinsam auf die Straße für ein nazifreies Stolberg" am 09.04.2011 war wieder einmal ein Erfolg für die Demokratie und den Rechtsstaat. Die JuLis begrüßen es, dass bei dieser Veranstaltung Parteigrenzen überschritten wurden um mit breiter, gesellschaftlicher Unterstützung die Stimme gegen Rechtsradikalismus zu erheben. Wir freuen uns auch, dass die Jugendorganisationen der großen demokratischen Parteien sich ausnahmelos an der Kundgebung beteiligt haben. Diese Veranstaltung hat erneut gezeigt, dass Parteigrenzen bei Rechtsradikalismus keine Rolle spielen und auch keine Rolle spielen dürfen.

Die Jungen Liberalen waren am gestrigen Samstag mit einem eigenen Informationsstand auf dem Kaiserplatz vertreten, an welchem wir über Radikalismus aufgeklärt haben und mit Interessenten auch zu Gesprächen über weitere politische Themen bereit waren. Weiterhin haben sich die JuLis auch an dem Demonstrationszug vom Kaiserplatz zum Jordansplatz beteiligt und die Ortsvorsitzende aus Stolberg, Claudia Schütze vertrat die JuLis bei der Podiumsdiskussion auf der Bühne am Jordansplatz. Auch die Bundestagsabgeordnete der FDP, Petra Müller aus Aachen beteiligte sich an dieser Kundgebung und war zu Gesprächen an unserem Informationsstand bereit.

Während des Demonstrationszuges zum Jordansplatz hat sich allerdings auch gezeigt, dass Radikalismus kein ausschließliches Problem von Rechts ist. Auch wenn diese Tage der Rechtsradikalismus eindeutig mehr Aufmerksamkeit in Stolberg erregt, so hat die die Störung des Demonstrationszugs durch linksradikale Gruppierungen gezeigt, dass Radikalismus jedweder Art eine Bedrohung der demokratischen Grundordnung und des Rechtsstaates darstellt. Die Jungen Liberalen fordern das Bündnis gegen Radikalismus daher auf, sich gegen Radikalismus aus jeder politischen und auch religiösen Richtung auszusprechen und seinem Namen damit vollends gerecht zu werden. Die JuLis loben hier aber auch ausdrücklich die Arbeit der Polizei, die diese Störung schnell beendete und auch anderweitig die Sicherheit der Demonstranten unaufällig aber effektiv gewährleistet hat. Besonders lobenswert fanden die JuLis, dass die Innenstadt so offen zugänglich wie noch nie bei dieser Veranstaltung war.

Die Jungen Liberalen werden sich auch im nächsten Jahr wieder an dieser Veranstaltung beteiligen und bis dahin weiterhin Aufklärung über Radikalismus betreiben.

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