JuLis blicken zurück auf das Jahr 2006

Eindeutige Ablehnung des Verbots bestimmter Computerspiele

Die Jungen Liberalen Troisdorf blicken gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück. Neben zahlreichen JuLi-Treffs können sich die JuLis über zwei sehr erfolgreiche Büchersammelaktionen zugunsten des Bücherbasars der Troisdorfer Stadtbücherei freuen. Ferner wurde endlich mit der konsequenten Umsetzung der Forderung nach einem „gelichteten“ Schilderwald begonnen.

Mit Erstaunen mussten die JuLis aber die erneute Diskussion über das Verbot von bestimmten „Egoshootern“ wie Counter-Strike und die Pläne einer strafrechtlichen Verfolgung bei widerrechtlichten Spielen erleben. In der Diskussion wurde sogar überlegt, notfalls Freiheitsstrafen für Spieler zu verhängen. Diese Überlegungen wurden mit Skepsis aufgenommen.

Die von den JuLis erarbeitete Position fasst Sebastian Thalmann, der Vorsitzende wie folgt zusammen: „Ein alterunabhängiges Verbot oder gar die strafrechtliche Verfolgung verhindert keine Taten, wie sie leider in Emsdetten und Erfurt passiert sind. Sie kriminalisiert vielmehr eine große Zahl von Jugendlichen, die Spiele wie Counter-Strike in ihrer Freizeit spielen. Unabhängige Zahlen belegen, dass mehr als 6 Millionen Jugendliche und Erwachsene in Deutschland diese Spiele auf ihrem PC installiert haben und auch nutzen. Es wäre deshalb naiv zu glauben, dass die Spiele durch ein Verbot von den heimischen Computern verschwinden würden. Vielmehr ist es heute längst so, dass diese Spiele nur an Personen über 18 Jahren verkauft werden dürfen. Die Verantwortung liegt in diesen Fällen bei den Eltern oder Freunden, die darauf achten sollten was ihre Kinder und Freunde spielen und in welchem Maße.“

Ferner haben die JuLis Ihre Internetpräsenz überarbeitet. Die neue Seite kann unter www.Julis-Troisdorf.de besucht werden. Anregungen und Verbesserungsvorschlägen stehen die Julis jederzeit offen gegenüber.