Mehr Verantwortung im Straßenverkehr

Antrag aus Troisdorf vom Landesverband beschlossen

Die JuLis nehmen die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Null-Promille-Grenze für Fahranfänger erfreut zur Kenntnis. Dies ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit auf den Straßen. Den JuLis geht dieser Schritt aber nicht weit genug. Sie fordern bereits seit einiger Zeit eine grundsätzliche Null-Promille-Grenze - für alle Kraftfahrzeugfahrer.

Ein diesbezüglicher Antrag wurde bereits im September 2005 in Troisdorf verabschiedet. Nach einigen Diskussionen auf Kreis- und Landeskongressen  wurde der Antrag nun schließlich vom Landesverband beschlossen.

"Es muss eine Null-Promille-Grenze für alle Kraftfahrzeugfahrer gelten. Wer Alkohol trinkt, der darf danach kein Fahrzeug mehr fahren", fordert der Chef des FDP-Jugendverbandes in Troisdorf Sebastian Thalmann. "Jeder der Alkohol trinkt und danach ein Fahrzeug fährt ist eine Gefahr für seine Mitmenschen und gefährdet deren Leben", so der Stellvertreter Jan Pöller.

"Eine Null-Promille-Grenze für Fahranfänger begrüßen wir JuLis sehr. Dies ist ein richtiger und wichtiger Schritt. Allerdings ist es unverständlich, warum ein 'erfahrener' Autofahrer besser mit Alkohol am Steuer umgehen soll, als ein junger Autofahrer in der Probezeit. Unter den an Trunkenheitsunfällen beteiligten Personen sind dreiviertel bereits über 24 Jahren alt. Es darf daher kein Unterschied gemacht werden, ob jemand ein Fahranfänger oder ein 'erfahrener' Fahrer ist.  Es muss grundsätzlich gelten, dass niemand, der Alkohol getrunken hat, sich hinters Steuer setzen darf, " so das Vorstandsmitglied Claudia Thalmann abschließend.