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Innenstadt verkommt zur Party-freien Zone
Veröffentlicht am 04-02-11 um 17:22 Uhr

Die Jungen Liberalen Ingolstadt lehnen die Einführung einer Sperrzeit strikt ab

Ingolstadt. Die CSU-Fraktion will gemeinsam mit den Freien Wählern (FW) einen Antrag zur Einführung einer Sperrzeit in Ingolstadt in den Stadtrat einbringen, um Alkoholexzesse in der Altstadt zu unterbinden.


Die Jungen Liberalen (JuLis) Ingolstadt sprechen sich entschieden gegen diese Forderung   aus. Die Einführung einer Sperrstunde ist keine Lösung für nächtliche Alkoholexzesse, Lärm und Schlägereien. Der Vorsitzende, Marcel Sochart, macht deutlich: „Wer sich betrinken will, schafft das im Zweifel außerdem auch vor 02:00 Uhr.“


Die Sperrstunde schadet einem lebendigen Nachtleben und macht die Innenstadt für junge Menschen unattraktiv. Die Wirte und Discothekenbetreiber haben das Nachsehen und müssten erhebliche Einnahmeverluste hinnehmen. „Es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit unter den Eskapaden Einzelner leiden muss.“ so der Pressesprecher, Georg Hertzschuch. Den JuLis Ingolstadt sind die Probleme der Anwohner bewusst. Sie fordern daher eine verstärkte Polizeipräsenz durch Fußstreifen an Brennpunkten.


Marcel Sochart stellt klar: „Hiermit versucht die CSU wieder mal die Freiheit der Bürger weiter einzuschränken. Man darf nicht rauchen, nicht einkaufen und wenn es nach der CSU geht, bald auch kein Bier mehr trinken. Es ist offensichtlich, dass die CSU für junge Leute unwählbar ist!“

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