Wehrpflicht abschaffen!

Aktuelle Situation:

Junge Männer unterliegen derzeit in Deutschland einer „allgemeinen Wehrpflicht“. Diese ist jedoch alles andere als allgemein – tatsächlich geht nämlich nur ein sehr kleiner Teil der Wehrpflichtigen wirklich zum Bund. Viele werden stattdessen „ausgemustert“ oder gar nicht erst zur Musterung bestellt.

Der Grundwehrdienst unterbricht die Karriere der Wehrpflichtigen für 9 Monate und nimmt damit vor allem Auszubildenden die Chance, nach dem Abschluss ihrer Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden.

 

Heidelberger Position:

Aus unserer Sicht besteht für eine Wehrpflicht, die der Sicherheit des Landes dienen und den Bezug zwischen Volk und Bundeswehr herstellen soll, heute kein Bedarf mehr: Deutschland ist durch internationale Verteidigungsbündnisse (ESVP und GASP der EU, NATO, UN) gegen konventionelle Kriege geschützt. Auch stellen die Wehrpflichtigen nur noch einen Anteil von 6%  der Bundeswehr, und belegen dort nur die untersten Ränge. Von einer angemessenen Repräsentation des Volkes kann also keine Rede sein.

Wir plädieren deshalb für eine ersatzlose Abschaffung der Wehrpflicht.

Die Bundeswehr soll in ein kleineres, aber effizienter organisiertes und besser ausgestattetes Berufsheer umgewandelt werden.

Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten für Freiwillige Soziale Jahre und ehrenamtliche soziale Tätigkeiten gestärkt werden. Durch eine Probezeit von 12 Monaten soll Freiwilligen die Möglichkeit gegeben werden, die Bundeswehr kennen zu lernen und eine Karriere bei der Bundeswehr in Erwägung zu ziehen.

 

Forderungen:

·       Abschaffung der Wehrpflicht

·       Schaffung eines kleinen, effizenten Berufsheeres

·       Förderung von Freiwilligen Sozialen Tätigkeiten

Vorteile:

·      Stärkung der Freiheit des Einzelnen

·      Effizientere und kostengünstigere Streitkräfte durch Berufsheer

·      Förderung sozialen Bewusstseins in der Bevölkerung