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Papierloser Stadtrat. Jetzt.
Veröffentlicht am 26.07.2012 um 10:05 Uhr

Als nächste Stadt in Nordrhein-Westfalen wird die Stadt Hagen ihre Ratsmitglieder und Bezirksvertreter mit Tablet-PCs ausstatten. Während immer mehr Kommunen in Deutschland auf die Nutzung von Tablet-PCs umstellen, um so Druck- und Portokosten sowie den mit dem Ausdrucken der Sitzungsvorlagen und Arbeitspapiere verbundenen Personalaufwand zu reduzieren, ist das Thema Papierverbrauch in Osnabrück aktuell nicht auf der Tagesordnung zu finden. Die Osnabrücker JuLis halten die Zusendung ausgedruckter Unterlagen an die Ratsmitglieder nicht mehr für zeitgemäß und fordern die Stadt daher auf, die Ratsmitglieder mit Tablet-PCs auszustatten, auf denen die Unterlagen und Akten in Zukunft digital abrufbar sind.

 

LinkArtikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 27.07.2012

 

„Anfang diesen Jahres hat die Ratsfraktion der Grünen es einen Erfolg genannt, dass sich der Anteil von Umweltpapier an den von der Stadt Osnabrück ausgedruckten Seiten erhöht hat. Wir haben in diesem Zusammenhang erklärt, dass Papierberge im digitalen Zeitalter unzeitgemäß sind und gefordert, dass der Rat der Stadt Osnabrück komplett auf die Zusendung ausgedruckter Ratsunterlagen verzichten solle. Seitdem hat sich nichts geändert. Wir fordern die Mitglieder im Stadtrat daher nun erneut auf, die Möglichkeiten des Internets besser zu nutzen, um so nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch Kosten einzusparen. Durch eine Umstellung der Ratsarbeit auf Tablet-PCs ließen sich in Osnabrück jährlich tausende Euro an Druckkosten einsparen. Osnabrück sollte sich insoweit ein Beispiel an Hagen nehmen, wo durch die Umstellung über 200.000 Euro im Laufe einer Legislaturperiode von fünf Jahren eingespart werden“, so Kerstin Melles, Vorsitzende der Jungen Liberalen Osnabrück-Stadt.

 

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