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Bevormundung bis zum Brotbelag? JuLis lehnen Ratsbeschluss zum Vegi-Tag ab
Veröffentlicht am 27.06.2012 um 01:40 Uhr

Der Osnabrücker Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung mehrheitlich einem Antrag der rot-grünen Zählgemeinschaft für die Einführung eines wöchentlichen Vegi-Tages („Veggie-Days“) in den Kantinen städtischer Einrichtungen zugestimmt. Durch einen solchen vegetarischen Tag soll eine fleischärmere Ernährung gefördert werden. Die Jungen Liberalen Osnabrück-Stadt lehnen diese oberlehrerhafte Bevormundung der Besucher städtischer Kantinen ab.

 

LinkArtikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 29.06.2012

 

„Es ist für uns überhaupt nicht nachvollziehbar, warum nicht jeder Bürger selber entscheiden können soll, an welchem Tag er gerne wie viel Fleisch isst. Wenn die Vertreter von Rot-Grün der Meinung sind, dass die Gäste der städtischen Kantinen zu viel Fleisch essen, dann können sie gerne vor den Kantinen mit sachlichen Argumenten für einen reduzierten Fleischkonsum werben und so ein Bewusstsein für Fragen der Lebensmittelproduktion und artgerechten Tierhaltung schaffen. Erwachsenen Bürgern dagegen vorzuschreiben, an welchem Wochentag sie sich wie zu ernähren haben, ist eine völlig absurde Bevormundung. Ich verzichte persönlich auch gerne ab und an auf Fleisch. Nur wann und warum, entscheide ich frei. Mir ist wichtig, dass die Bürger die Wahl haben und sich entscheiden können. Ein Vegi-Tag ist kein Schritt zu mehr Aufklärung, sondern Ausdruck von Entmündigung und Bevormundung. Es drückt genau das Staatsverständnis aus, welches wir JuLis entschieden ablehnen“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Kerstin Melles.

 

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