Pressespiegel

Juli-Kreisvorsitzender: Fußgängerzone neu gestalten - Sanierungsbedarf ist unumstritten

(Weserbergland-Nachrichten, Freitag, den 17.04.09)

Hameln/Holzminden (wbn). Die Jungen Liberalen (Julis) Hameln-Holzminden sprechen sich deutlich für die Neugestaltung der Hamelner Fußgängerzone aus. "Dies ist eine einmalige Gelegenheit, die sanierungsbedürftige Fußgängerzone von Grund auf zu modernisieren und zeitgemäß umzugestalten", erklärt der Kreisvorsitzende Kristijan Kuhlmann.

In den letzten Wochen wurde eine sehr angeregte Diskussion über die Neugestaltung der Fußgängerzone geführt. Dieses erfreut die Julis, da es sich bei dem Thema um ein „zukunftsorientiertes Projekt handelt, von dem insbesondere die junge Generation profitieren würde“. "Der Sanierungsbedarf ist unumstritten," stellt Kuhlmann fest, "also bietet es sich doch an, gleichzeitig eine Modernisierung vorzunehmen. So würde man längst überfällige Arbeiten mit einer Investition in die Zukunft und vor allem in das regionale Handwerk in Zeiten einer Wirtschaftskrise verbinden. Mit den zwei Millionen Euro EU-Fördermitteln und keiner Nettoneuverschuldung im Haushalt liegt die Entscheidung für uns klar auf der Hand".

Desweiteren unterstützen die Julis Holger Wellner [Vorsitzender des Einzelhandelsverbands Hameln], setzen jedoch einen anderen Schwerpunkt: "Wenn wir die EU-Fördermittel verlieren und die Kosten einer Neugestaltung alleine tragen müssten," ergänzt Kuhlmann, "würde die Finanzierung dann durch neue Schulden zu Lasten der jungen Generation erfolgen. Dieses können und wollen wir Junge Liberale nicht hinnehmen." Daher spricht sich der FDP-Jugendverband eindeutig gegen den Bürgerentscheid und für die Neugestaltung aus. "Dieser Bürgerentscheid würde mit den Kommunalwahlen 2011 und der Erstellung eines neuen Konzeptes bis zu acht Jahre Stillstand bedeuten, und Stillstand bedeutet für uns einen nicht hinnehmbaren Rückschritt", betont Kuhlmann.

"Dieses Projekt ist ein Beispiel für zukunftsorientierte, nachhaltige und jugendfreundliche Politik. Wir sollten die Gelegenheit, die sich jetzt bietet, ergreifen und die Fußgängerzone neugestalten", so der Juli-Kreisvorsitzende abschließend.