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Junge Liberale kritisieren Themensetzung der Ostermärsche in Mittelfranken scharf – Atomkraftwerke falscher Schwerpunkt
Veröffentlicht am 22-04-11 um 15:29 Uhr

„Wenn das Nürnberger Friedensforum den Atomausstieg an erster Stelle der Forderungen führt und das Ende des Libyenkriegs hintenanstellt, muss es sich fragen lassen, ob das für eine Friedensbewegung die richtigen Prioritäten sind.“, kritisiert Matthias Fischbach, stellvertretender Landesvorsitzender der JuLis in Bayern und Kreisvorsitzender in Erlangen-Höchstadt. Das Nürnberger Friedensforum hatte in seinem Aufruf zum Ostermarsch 2011 mit dem Slogan „Atomkraftwerke abschalten, Atomwaffen verschrotten, Libyenkrieg beenden“ geworben.

„Zwar bewegt das Thema Atomausstieg gerade viele Menschen, aber Kriege werden nur zu oft wegen Öl und Gas geführt. Die friedliche Nutzung der Kernenergie durch bestehende Kraftwerke entschärft diesen Kampf um knappe Energieträger und führt nicht zu Kriegen.“, erklärt Matthias Fischbach weiter.

„Die Östermärsche sollten daher das Ende von Kriegseinsätzen in den Mittelpunkt stellen, wenn sie glaubhaft bleiben wollen. Das bedeutet natürlich auch, dass man sich kritisch mit den kriegsbefürwortenden Äußerungen von SPD und Grünen in der Libyen-Frage auseinandersetzen muss. Den Mut dazu muss die Friedensbewegung haben.“, so Fischbach abschließend.

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