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Junge Liberale gegen Sicherheitswahn – Für ein freies Feiern im Jubipark!
Veröffentlicht am 28-03-12 um 12:32 Uhr

Junge Liberale gegen Sicherheitswahn – Für ein freies Feiern im Jubipark!

 

(Bad Homburg) Nach Informationen der Jungen Liberalen soll die jährlich stattfindende Abiturfeier der Schüler des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums, der Humboldtschule, der Friedrichsdorfer Philipp-Reis-Schule und des Gymnasiums Oberursel mit Gittern eingezäunt und an den Eingängen durch Ordner kontrolliert werden. Zudem dürfen die Jugendlichen keine eigenen Getränke mitbringen. Die Jungen Liberalen sehen hier eine überzogene Einschränkung der Freiheit gegenüber den abiturfeiernden Jugendlichen.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Hochtaunus, Benedikt Kirstein, hierzu: „Wir sprechen uns klar gegen den durch den Magistrat zelebrierten Sicherheitswahn aus und fordern den Magistrat der Stadt Bad Homburg auf, die positiven präventiven Ansätze des letzten Jahres mit den Abiturienten zu intensivieren und auf die Gefängnisatmosphäre durch Gitterzäune zu verzichten.“ Im letzten Jahr wurde das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe mit der Organisation und Durchführung eines Alkoholpräventionsprojektes für alle Abiturjahrgänge und Realschulabschlussklassen der Stadt beauftragt. „Alkoholexzessprävention ist der einzig richtige Ansatz, um das Problem des übermäßigen Alkoholverzehrs anzugehen. Eine Einkesselung der Jugendlichen ist definitiv der falsche Weg!“, so Kirstein. Bestätigt sehen sich die Jungen Liberalen durch die letztjährigen Aussagen des Jugenddezernenten, Dieter Kraft, der vom „friedfertigsten Fest seit Jahren“ (Frankfurter Rundschau März 2011) sprach. Ebenfalls bestätigte die letztjährig beauftragte Sicherheitsfirma, die „Fete im Griff gehabt zu haben“ (Frankfurter Rundschau März 2011).

Kirstein abschließend: „Den Jugendlichen muss ein Raum zum Feiern des absolvierten schriftlichen Abiturs gegeben werden. Die Zäune wirken abschreckend und freiheitsberaubend auf uns Jugendliche. Aber wahrscheinlich werden die Jugendlichen in Zukunft dann woanders feiern – und der Magistrat verliert doch wieder den Überblick aufgrund von zuviel Kontrolle und grüner Law-and-Order-Politik.“ 

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