Kommunalpolitik

Den Erfahrungsschatz der Älteren nutzen!

Wir fordern die Einrichtung eines Mentoringprogramms für Jugendliche in der Kommunalpolitik. Unser Ziel ist es einen optimalen Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt zu erreichen.

Mentoring klingt spannend – doch wie funktioniert es in der Praxis? Genügt eine E-Mail pro Monat oder muss man seinen Mentor regelmäßig zu einer Tasse Tee einladen?

Jüngere lernen von Älteren; Unerfahrene von Erfahrenen. Immer dann, wenn wir etwas nicht wissen oder können, fragen wir Menschen, die sich auskennen und profitieren so vom Erfahrungsschatz anderer.

Doch was bedeutet Mentoring für uns Nachwuchspolitiker? Gemeint ist eine politische Förderbeziehung zwischen zwei Personen verschiedener Erfahrungs- und Hierarchieebenen. Etablierte (Mentoren) unterstützen Unerfahrene (Mentees) in Fragen der kommunalpolitischen Abläufen und bei der Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit - denn nicht allein fachliche, sondern auch persönliche Kompetenzen beeinflussen den Fortschritt.

Warum Mentee werden?

Den Politikeinstieg schaffst du natürlich auch ohne Mentor. Mit einem geht es jedoch leichter und du ersparst dir Umwege. Denn der Mentor lässt dich hinter die Kulissen der Politikwelt blicken. So kannst du genauere Vorstellungen von den politischen Abläufen erhalten und bekommst Informationen aus erster Hand. Der Mentor hilft dir, deine politische Planung konkreter anzugehen und Fehler zu vermeiden.

Warum Mentor werden?

Der Austausch mit einem Mentee konfrontiert erfahrene Politiker mit Fragen von außen. Das kann neue Sichtweisen eröffnen. Darüber hinaus bietet Mentoring die Chance, den Kontakt zur Jugend zu halten - durch Mentees erfahren Mentoren immer den neusten Stand der jüngeren Generation.

Konkrete Beispiele:

Interessierte Jugendliche werden von Kreistagsabeordneten bzw. Gemeinderatvertretern unterrichtet. Besonders spannend wird es für den Nachwuchs dann, wenn er "komplett" informiert wird und sich z.B. in folgende Projekte einbringen kann:

- Gestaltung von Schulhöfen, Jugendzentren

- Gestaltung von Jugentreffpunkten (z.B. Boltzplätzen, Basketballanlagen, Skateranlagen usw.) mit der Problematik der Anwohnerinteressen (Lärmschutz, Öffnungzeiten...)

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