2006

JuLis begrüßen Aktion des Bürgermeisters zum Abbau des Schilderwaldes vom 24.11.2006

Weitere Vorschläge in der Tasche

Die Jungen Liberalen Troisdorf begrüßen die ersten Schritte des Bürgermeisters, Straßenschilder in Troisdorf zu reduzieren. Die zurzeit verhüllten Schilder werden zeigen, dass die Vielzahl keine Notwendigkeit besitzt.

Die Jungen Liberalen hatten bereits im Jahr 2005 die Idee aufgegriffen, den Schilderwald zu lichten. Über 40 Vorschläge kamen bei der Untersuchung der JuLis zusammen, die sie im Dezember 2005 Bürgermeister Uedelhoven persönlich übergeben haben.

„Endlich kommt Bewegung in die Sache“, freut sich der Vorsitzende Sebastian Thalmann. „Zwar wurden unsere Vorschläge noch nicht in die Verkehrsschauen der Stadt mit einbezogen, doch wurde uns zugesichert, dass dies zukünftig geschehen wird.“

Bei der Untersuchung hatten sich die JuLis auf das südliche Stadtgebiet konzentriert, während die Verwaltung das Hauptaugenmerk zunächst auf den nördlichen Teil Troisdorfs gelegt hat.

Seit der letzten Untersuchung haben die JuLis zahlreiche weitere Vorschläge sammeln können, wo Schilder entfernt werden können. Diese Vorschläge werden zeitnah der Stadt mitgeteilt.

Die JuLis beten die Mitbürger darum, der Stadt mitzuteilen, wo ihrer Meinung nach weitere Schilder verhüllt werden können.

Vorstand im Amt bestätigt vom 17.09.2006

Mitglieder sprechen altem Vorstand erneut das Vertrauen aus

Bei den Vorstandswahlen der Jungen Liberalen Troisdorf (JuLis) gab es keine Überraschungen. Sebastian Thalmann (27) aus Bergheim wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt. Für ein weiteres Jahr wurde Jan Pöller (27) aus Sieglar als Stellvertreter gewählt. Die Position des Schatzmeisters nimmt Claudia Thalmann (24) aus Müllekoven wahr. Als Beisitzer wurden Markus Krämer (24) aus Bergheim und Christian Greunke (17) aus Eschmar bestätigt.

Thalmann blickte bei seinem Rechenschaftsbericht auf zahlreiche Aktionen des letzten Jahres zurück. Neben der erfolgreichen Büchersammelaktion zugunsten der Troisdorf Stadtbücherei zählte unter anderem die Aktion „Licht in den Schilderwald!“, bei der die JuLis Vorschläge erarbeitet haben, wo Straßenschilder überflüssig sind und deshalb entfernt werden können. Das Ergebnis wurde im Dezember 2005 dem Bürgermeister übergeben. Leider wurden die Vorschläge bis heute nicht von der Verwaltung geprüft und auf Anfrage erhielten die JuLis vage und hinhaltende Antworten.

„Leider scheint die Troisdorfer Verwaltung unseren Bericht nicht erst zu nehmen.“, so vermutet Thalmann. „Wir haben der Verwaltung uns wiederholt für ein Gespräch angeboten, wurden dabei immer wieder vertröstet. Dabei haben wir weitere Vorschläge für die Rodung des Schilderwaldes anzubieten.“

JuLis Troisdorf begrüßen Pläne zum Ende des Ladenschlusses vom 15.08.2006

Wunsch nach Ausnahmen für Videotheken und Autowaschanlagen

Die Jungen Liberalen Troisdorf (JuLis) begrüßen die Entscheidung des Landeskabinetts, das am Nachmittag des 15.08.2006 beschlossen hat, einer weitgehenden Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten zuzustimmen. Demnach sollen noch vor dem Weihnachtsgeschäft die Ladenöffnungszeiten an Werktagen vollständig freigegeben werden. Damit gelte eine 6 x 24-Stunden-Regelung, wohingegen bisher die Öffnungszeiten nur zwischen 6.00 bis 20.00 Uhr möglich waren.

„Bei aller Freude über diese Reform sollten die Öffnungszeiten und damit verbundenen Arbeitszeiten der Angestellten mit Arbeitnehmerinteressen abgewogen werden“, so der JuLi-Vorsitzende Sebastian Thalmann. „Als Parole sollte gelten: Lieber eine Person mehr einstellen, als Personal zu Mehr- oder Nachtarbeit drängen.“

Gleichzeitig hätte sich der FDP-Nachwuchs für einige Branchen Ausnahmen vom Öffnungsverbot an Sonntagen gewünscht. Als Beispiele sind Autowaschanlagen und Videotheken zu nennen. So ist unverständlich, warum Kinos sonntags Filme vorführen, Videotheken aber keine Videofilme verleihen dürfen.

JuLis Troisdorf unterstützen Online-Unterschriftenaktion gegen GEZ-Gebühren vom 14.08.2006

Die Jungen Liberalen Troisdorf (JuLis) unterstützen die Kampagne des JuLi-Landesverbandes NRW gegen das ab 01.01.2007 startende Gesetz für neue GEZ-Gebühren. Ab 01.01.2007 sollen auch private Nutzer von internetfähigen Endgeräten, also auch Handys, PDAs und PCs, den GEZ-Höchstsatz von EUR 17,03 zahlen müssen.

„Wir JuLis Troisdorf unterstützen diese Unterschriftenaktion, auf der sich alle Gebührengegner online eintragen können. Hier lassen wir unseren Forderungen Taten folgen. Auf der Homepage www.julis-nrw.de kann sich jeder eintragen und seine Stimme gegen diesen Gebühren-Unsinn erheben“, stellt der Vorsitzende der JuLis Troisdorf Sebastian Thalmann die Online-Unterschriftenaktion vor.

„Die GEZ-Gebühr für Handys, PDAs und PCs ist ein weiteres Argument gegen die GEZ. Hier wird versucht den Bürger vermehrt zu schröpfen, für ein Angebot, das ihm aufgezwungen wird. Die ARD und das ZDF erfüllen nicht ihren Bildungsauftrag, sondern gehen unnötigerweise weit darüber hinaus. Trotzdem wird dies dem Bürger in Rechnung gestellt. Die Öffentlich-rechtlichen Anstalten sollen eine Grundversorgung sicherstellen und nicht mit den privaten Rundfunkanstalten und Internet Service Providern konkurrieren“, so Thalmann.

Im Rahmen der aktuellen Diskussion über GEZ-Gebühren muss auch einmal die Prozedur des Gebühreneinzugs und die GEZ insgesamt in Frage gestellt werden.

„Wir JuLis Troisdorf sehen den gesamten Gebühreneinzug und die Einzugstelle GEZ als mehr als fragwürdig. Wir fordern eine konsequente Abschaffung der GEZ. Als Ersatz soll eine pauschale Gebühr pro Haushalt eingeführt werden. Dies bedeutet eine immense Vereinfachung, immensen Bürokratieabbau. Damit müsste nicht jedes einzelne Gerät mit Gebühren belegt werden, sondern jeder Haushalt mit einem einfachen, pauschalen Tarif“, erklärt Thalmann die sinnvolle Alternative.

„Der Rundfunkstaatsvertrag muss von der Landesregierung NRW geändert oder einseitig gekündigt werden. Wenn das größte Bundesland aussteigt, erreichen wir damit, dass eine Grundsatzdiskussion über die Öffentlich-rechtlichen, sowie die Gebührenordnung angestoßen wird“, erklärt der erste stellvertretende Vorsitzende Jan Pöller.

„Wir JuLis Troisdorf fordern die gesamte NRW-Landesregierung auf, dem Vorstoß der JuLis NRW und des Generalsekretärs der NRW-FDP Christan Lindner zu folgen und sich klar gegen den GEZ-Wahnsinn zu stellen“, fordert der zweite stellvertretenden Vorsitzende des Troisdorfer FDP-Jugendverbandes Markus Krämer abschließend.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen vom 17.07.2006

Gewerkschaften müssen ausbilden!

Die Jungen Liberalen Troisdorf (JuLis) sind verärgert über die scheinheilige Aktion der Grünen/Bündnis 90 gegen das Unternehmen Adidas und der dazugehörigen Demonstration der DGB Jugend mit anderen Jugendverbänden.

"Diese Aktion gegen Adidas ist wirklich unglaublich scheinheilig. Hier wird der bekannte Name eines deutschen Unternehmens genutzt, nur um seine eigene Partei oder seinen Verband in die Schlagzeilen zu bekommen. So wird der Standort Deutschland schlecht geredet, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen. Adidas beschäftigt immerhin mehrere Tausend Mitarbeiter in Deutschland“, sagt der Vorsitzende der JuLis Troisdorf Sebastian Thalmann.

Die Gewerkschaften sind, genauso wie Dax-30-Unternehmen, Arbeitgeber. Keine der deutschen Gewerkschaften erreicht auch nur annähernd die 7%-ige Ausbildungsquote, die von den Grünen gefordert wird. Negativspitzenreiter ist Ver.di, die 2004 bei 5.200 Beschäftigten, nur 16 Jugendlichen eine Ausbildung ermöglichten (Ausbildungsquote: 0,3 Prozent).

"Adidas hat bei halb so vielen Mitarbeitern wie Ver.di immer noch mehr Auszubildende. Wir wollen hier in keiner Weise Adidas verteidigen, denn es ist richtig, dass Adidas, genauso, wie andere Unternehmen, mehr ausbilden sollte. Allerdings ist es sehr fragwürdig, hier plakativ ein Unternehmen herauszugreifen und an den Pranger zu stellen. Die Gewerkschaften, Parteien und Fraktionen sollten sich daher erst an die eigene Nase fassen, bevor sie andere anklagen", so Thalmann.

"Wer er im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Den Gewerkschaften sollte es untersagt werden, andere Unternehmen öffentlich anzuklagen, solange sie selber ihrer Ausbildungsforderung nicht nachkommen. Hier geht es auch um Ehrlichkeit. Meines Erachtens ist es gegenüber Jugendlichen eine Frechheit, Ausbildung zu fordern, aber selber nicht auszubilden. Wir fordern daher die Gewerkschaften auf, endlich ihrer eigenen Forderung nachzukommen und vermehrt auszubilden", so Thalmann abschließend.

 

JuLis danken den Spendern vom 01.03.2006

Über 4.000 Bücher für den Bücherbasar der Stadtbüchereien gesammelt

Knapp 50 Personen aus Troisdorf, St. Augustin und Siegburg haben den Service der Jungen Liberalen Troisdorf nutzen und gelesene Bücher der Stadtbücherei für den Bücherbasar zur Verfügung stellen wollen.

Die JuLis, wie auch die Bücherei waren von dem Interesse angenehm überrascht. Bereits zwei Wochen vor dem Basar stand kein Platz für weitere Bücherspenden zur Verfügung.

„Deshalb mussten wir einige Personen auf Ihren gepackten Bücherkisten sitzen lassen, was uns für deren Engagement sehr Leid tut.“, so der Vorsitzende Sebastian Thalmann. „Wir danken aber allen, die ihre Bücherschränke nach Büchern für den Basar durchstöbert haben.“

So sind einige Kostbarkeiten unter den gesammelten Werken, zum Beispiel die 37bändige Encyclopaedia Britannica von 1984 in Ledereinband und Goldrand. Dies und weitere Werke sind vom 21.03. bis zum 08.04.2006 in der Bibliothek im Forum, Kölner Straße 2 in Troisdorf zu den Öffnungszeiten der Bibliothek günstig zu erwerben. Wer keine Zeit findet, diesen Basar zu besuchen, kann sich auf den Herbst freuen, wenn der nächste Bücherbasar geplant ist.

 

von links: Herr Liebig von der Stadtbücherei und Sebastian Thalmann

Büchersammlung zugunsten der Stadtbüchereien vom 18.01.2006

Die Jungen Liberalen bitten die Troisdorferinnen und Troisdorfer um Unterstützung.

Ende März 2006 findet der alljährliche Bücherbasar der Stadt-Büchereien statt, wo gelesene oder neue Bücher verkauft werden, um mit dem Erlös, neue Bücher anzuschaffen.

Die Jungen Liberalen bieten an, Bücher bei Ihnen zu Hause abzuholen, die Sie den Büchereien für den Basar zur Verfügung stellen möchten.

Melden Sie sich bei uns per eMail info@julis-troisdorf.de oder per Telefon unter folgender Nummer 0228-455536. Wir kommen dann nach Rücksprache bei Ihnen vorbei und holen Ihre Bücher ab.