2005

Aktion "Licht in den Schilderwald!" vom 12.12.2005

JuLis übergeben ihren Abschlussbericht

Bereits an einem Samstag im September 2005 sammelten die Jungen Liberalen Troisdorf Informationen, um einige Punkte für ihre Aktion „Licht in den Schilderwald!“ vorweisen zu können.

Am 12.12.2005 übergaben sie dann dem Bürgermeister der Stadt Troisdorf Herrn Uedelhoven ihren Ergebnisbericht, der 41 Verbesserungsvorschläge für den Straßenverkehr enthält.

Auf Initiative von Christian Greunke, zu der Zeit Fahrschüler, hin, organisierten die JuLis eine Aktion, deren Ziel die Reduzierung des Schilderwaldes war. Laut Sebastian Thalmann, dem Vorsitzenden, haben zu viele Schilder die gegenteilige Wirkung ihrer Aufgabe, nämlich für Sicherheit und Ordnung im Straßenverkehr zu sorgen. „Teilweise verwirren die Schilder oder stehen im Widerspruch zu der vorliegenden Straßensituation.“

Mit dem Abschlussbericht weisen die Jungen Liberalen nach, dass es auch in Troisdorfer eine Vielzahl von Fällen gibt, in den Straßenschilder entweder überflüssig, verwirrend oder - deren Gegenteil - nicht existieren, obwohl sie notwendig erscheinen.

Der Initiator der Aktion, Christian Greunke, hofft nun, dass der Bürgermeister Wort hält und die Vorschläge prüft, damit die Überregulierung auf den Straßen eingedämmt wird.

von links: Jan Pöller, Claudia Thalmann, Bürgermeister Uedelhoven, Markus Krämer

JuLis haben viel vor! vom 09.11.2005

Ergebnisse der Aktion „Licht in den Schilderwald!“ werden bald veröffentlicht

In der letzten Zeit sind die JuLis durch Troisdorf gefahren und haben Verkehrspunkte analysiert. Die dabei herausgefundenen Ergebnisse stehen nun in einem 42seitigen Bericht, der im Dezember dem Bürgermeister übergeben werden soll.

„Wir hoffen, dass der Bürgermeister unsere Änderungsvorschläge ernst nimmt und sie auch umsetzt.“, so Sebastian Thalmann, Vorsitzender der JuLis Troisdorf.

In diesem Jahr möchten die JuLis auch noch in der Weihnachtszeit Jugendliche davon überzeugen, dass Politik auch Spaß machen kann. In offener Ansprache sollen die Gespräche gesucht werden. Gerade die Erfahrungen, die mit der Aktion „Licht in den Schilderwald!“ gesammelt wurden, haben insbesondere die Interessenten und Neumitglieder zu starken Engagement veranlasst.

Für das Jahr 2006 haben die JuLis zunächst eine Büchersammelaktion geplant, die den Troisdorfer Büchereien zugute kommen soll.

Im Laufe des Jahres ist eine Veranstaltung mit Jugendlichen angedacht, in der das Thema „TeenCourt“ behandelt wird.

Im JuLi-Treff am 09.11.2005 wurde schließlich noch beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass Busfahrer vermehrt Rücksicht auf ältere Personen nehmen sollen, insbesondere erst loszufahren, wenn die Personen sicher zu ihrem Sitzplatz gelangt sind. Leider stürzen immer wieder ältere Personen und verletzen sich schwer.

Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, seine Anregungen uns gegenüber zu äußern. Eine Mail an info@julis-troisdorf.de genügt.

 

 

JuLi-Vorstand mit vielen neuen Gesichtern vom 07.09.2005

Junge Liberale verjüngen sich

Am 31.08.2005 trafen sich die Troisdorfer Jungen Liberalen im Schirmhof in Sieglar, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Ein weiteres Mal wurde Sebastian Thalmann (26) zum Vorsitzenden gewählt, erneut zum Stellvertreter Jan Pöller (26) und Claudia Thalmann (23) zur Schatzmeisterin.

Neu im Vorstand als Stellvertreter und zuständig für die Organisation ist der 23-jährige Markus Krämer aus Bergheim. Als Beisitzer wurden ferner Christian Greunke (17) aus Eschmar und der Neu- Troisdorfer Alexander Reith (16) -zuständig für die Internetpräsenz- gewählt.

Neben den Wahlen standen auch noch Antragsberatungen auf der Tagesordnung. Eine hitzige Diskussion entbrannte beim Thema Null-Promille-Grenze. Der Beschlussentwurf sah vor, den Bundesgesetzgeber zu beauftragen, eine Null-Promille-Grenze für den motorisierten Verkehr einzuführen. Problematisch dabei waren insbesondere die daraus resultierende Sanktionierung des Feierabendbieres und die Verwendung von Hustensaft als Medikament, der aber meistens ebenfalls Alkohol enthält. Mit einer Stimme Mehrheit wurde dem Antrag im Ergebnis zugestimmt.

 

 

JuLis für Stadtschülersprecher und Malereien durch Kinder vom 28.07.2005

Am 27.07.2005 beschlossen die Jungen Liberalen einstimmig, dass sie sich für die Schaffung der Position eines Stadtschülersprechers mit Rederecht im Schulausschuss und für die Gestaltung der Bahnhofsunterführung durch Kindergarten- und Schulkinder einsetzen.

Nach Ansicht der JuLis ist es wichtig, dass die Schüler der weiterführenden Schulen ihre Anliegen den politischen Gremien direkt vortragen und nicht den Umweg über diverse Stellen wie Vertrauenslehrer, Direktor oder ähnliches nehmen müssen. „So geht viel von den wahren Problemen der Jugendlichen verloren, wenn dies durch Erwachsene vorgetragen wird.“, so Sebastian Thalmann, Vorsitzender der JuLis.

Des Weiteren kann nach jungliberaler Ansicht die Unterführung am Bahnhof einen neuen Anstrich vertragen. Hier sollen Kindergartengruppen, Schulklassen oder Jugendgruppen die Möglichkeit haben, im Rahmen von Projektarbeiten ihre Kreativität auszuleben. Als Beispiel wird die Malerei am Blücherkreisel angeführt, die auf durchweg positive Resonanz gestoßen ist.

Thalmann, der auch Fraktionsgeschäftsführer der FDP im Stadtrat ist, will versuchen die Anträge eins zu eins durch den Stadtrat zu bringen. „Troisdorf nennt sich familien- und kinderfreundlich, hier kann der Rat es beweisen.“

 

 

JuLis respektieren die Entscheidung des Bundespräsidenten vom 22.07.2005

Neuwahlen nach Vertrauensfrage muss aber die Ausnahme bleiben

Die Jungen Liberalen Troisdorf respektieren die Entscheidung von Bundespräsident Köhler. „Politisch hat er das Richtige getan!“, so die liberale Nachwuchsorganisation. Eine gegenteilige Entscheidung hätte zu zwölf Monaten politischen Stillstand der notwendigen Reformen im Land geführt.

Aber nach Ansicht der JuLis standen das Verfahren und die Argumentation des Bundeskanzlers auf sehr wackeligen Beinen. Einen Tag vor der Abstimmung über die Vertrauensfrage haben SPD und Grüne gemeinsam 40 von der Regierung und der Koalition eingebrachte Anträge zugestimmt, die dem Ergebnis der Vertrauensfrage entgegengestanden hätten und Münteferings Aussage, dass die Fraktion geschlossen hinter Gerhard Schröder stünde, haben die Entscheidungsfindung Herrn Köhler nicht leicht gemacht, da dies gerade nicht dem Bild entsprochen hat, das Gerhard Schröder von seiner Situation gezeichnet hat.

Die JuLis sind aber noch nicht restlos davon überzeugt, dass Ende September Neuwahlen stattfinden werden. „Dafür sind noch zu viele rechtliche Fragen im Argen!“, so JuLi-Vorsitzender Sebastian Thalmann. Nach seiner Auffassung kann das Bundesverfassungsgericht Köhlers Entscheidung noch kippen, da es bereits 1983 angekündigt hatte, dass die Situation damals eine Ausnahme sein sollte und der Urteilstenor nicht auf zu-künftige Situationen übertragen werden kann. Dem stimmen die JuLis zu. Die Frage nach dem Vertrauen, die darauf zielt, Neuwahlen herbeizuführen, darf nicht in das Ermessen der Politik gestellt werden, sondern muss sich in einer tatsächlichen Regierungskrise widerspiegeln.

"Einen Vorteil hätten Neuwahlen aber:“, so Thalmann, „nach den Wahlen hätten die Bürger in Nordrhein-Westfalen erstmal vier Jahre Zeit, bis sie sich wieder zu den Wahlkabinen begeben müssten.“