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"Heute schon an morgen denken"
Veröffentlicht am 08.04.2013 um 18:50 Uhr

Die PM nach der erfolgreichen Aktion.

„Heute schon an morgen denken“-Aktion ein voller Erfolg

 

 

 

Überwiegend mit Verwunderung wurde auf die drei Weihnachtsmänner am Samstag vor Ostern in der Lüneburger Innenstadt reagiert. Viele Fotoapparate wurden gezückt, um das seltsame Schauspiel festzuhalten. Die Aktion, die von vielen Passanten als verfrühter Aprilscherz aufgenommen wurde, hatte jedoch eine tiefere Bedeutung.

„Wir wollen mit unserer Aktion auf die Folgen von Schulden für die kommenden Generationen aufmerksam machen“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Nicklas Ackermann, „erst ab dem Jahr 2020 greift die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse, dies halten wir für zu spät.“

 

Ein entsprechender Gegenentwurf der alten Landesregierung in Niedersachsenscheiterte an der 2/3 Mehrheit, da die SPD den Entwurf blockierte. Es war vorgesehen, ein vorzeitiges Ende der Schulden bis 2017 verpflichtend in der niedersächsischen Verfassung zu verankern.

"Allein die Zinslast beträgt jedes Jahr 2 Milliarden Euro. Dieses Geld könnte man sinnvoller in anderen Bereichen nutzen, zum Beispiel bei der Bildung oder in der Infrastruktur,“ so Ackermann, „zwischen 2017 und 2020 werden voraussichtlich 4 Milliarden Euro neue Schulden gemacht. Es sind allerdings nicht Stephan Weil und Stefan Wenzel, die diese zurückzahlen werden. Wir Jugendlichen sind es, die unter den heute gemachten Schulden leiden werden“, ärgert sich Ackermann. „Um das zu verhindern, sammeln wir Unterschriften für das Volksbegehren „Schluss mit Schulden“, nun haben die Bürger die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie weitere Schulden wollen, oder eben nicht.“

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